iusNet Arbeitsrecht und Sozialversicherungsrecht

Schlulthess Logo

Kündigung

Beschwerde gegen Kündigung unbegründet

Rechtsprechung
Öffentliches Personalrecht
A. wurde gekündigt, weil er beharrlich Freundschaften mit seinen Arbeitskolleginnen und -kollegen schliessen wollte. Das warein jeweils zwar keine Persönlichkeitsverletzungen, jedoch mangelte es dem A. dadurch an Teamfähigkeit, was die Kündigung rechtfertigte.
iusNet AR-SVR 07.01.2022

Rektor entlässt Kantonsschullehrer ohne das rechtliche Gehör zu gewähren

Rechtsprechung
Öffentliches Personalrecht
Rektor entlässt Kantonsschullehrer ohne das rechtliche Gehör zu gewähren. Missbräuchliche Kündigung, Persönlichkeitsverletzungen und darauf basierende Ansprüche stehen im Raum.
iusNet AR-SVR 16.11.2021

Kanton Zürich war nicht genötigt, die Kündigung während der laufenden Sperrfrist auszusprechen

Rechtsprechung
Öffentliches Personalrecht
U.a. war die Frage zu beurteilen, ob eine Parteienschädigung zu sprechen war, weil der Arbeitnehmer die Kündigung zur Unzeit durch sein Verhalten herbeigeführt hat.
iusNet AR-SVR 12.11.2021

Anordnung von Ferien muss explizit erfolgen, wenn nicht freigestellt wird

Rechtsprechung
Öffentliches Personalrecht
Das Bundesverwaltungsgericht gab dem Beschwerdeführer teilweise Recht, sprach ihm wegen des Fehlens hinreichender sachlicher Gründe eine Entschädigung von 6 Bruttomonatslöhnen zu und ordnete die Ausbezahlung des Feriensaldos von 25 Tagen an. Die arbeitgebende Person muss der arbeitnehmenden Person, die arbeitsplatzbezogen krank ist, die Ferien auszahlen, wenn sie sich nicht (implizit) dazu äussert, dass die Ferien zu beziehen sind.

Nichtigkeit einer Kündigung nach Freispruch vom Vorwurf der Amtsgeheimnisverletzung

Kommentierung
Öffentliches Personalrecht
Im Nachgang zur sogenannten Mörgeli-Affäre hat das Verwaltungsgericht Zürich die Entlassung einer Professorin durch die Universität Zürich als nichtig und damit unwirksam beurteilt. Das Verwaltungsgericht hat im vorliegenden Entscheid beurteilt, wann eine Unverwertbarkeit von Beweismitteln im Strafverfahren auch für das personalrechtliche Verfahren gilt. Weiter hat das Verwaltungsgericht seine Rechtsprechung zur Nichtigkeit von Kündigungsverfügungen bestätigt und präzisiert.
Matthias Schweizer
iusNet AR-SVR 25.11.2019

Keine Umplatzierung wegen gesundheitlicher Beeinträchtigung möglich - ordentliche Kündigung

Rechtsprechung
Arbeitsschutzrecht
Privates Individualarbeitsrecht
Eine Arbeitgeberin ist dazu verpflichtet, die Gesundheit des Arbeitnehmers zu schützen und eine am Arbeitsplatz entstandene Gesundheitsbeeinträchtigung nicht zu verschlechtern. Wenn sie dies aber getan hat und für einen während Jahren gesundheitlich beeinträchtigten Mitarbeiter versucht hat, Alternativen zu suchen, ist die ordentliche Kündigung nicht missbräuchlich, wenn sie ausgesprochen wird, weil im Betrieb keine geeignete Tätigkeit gefunden werden kann.
iusNet AR-SVR 19.05.2019

Ungerechtfertigte fristlose Kündigung wegen obrigkeitskritischen SMS unter Arbeitskollegen

Rechtsprechung
Privates Individualarbeitsrecht
Arbeitnehmer dürfen untereinander in Kontakt treten, um ihre Eigeninteressen kollektiv oder in koordinierten Einzelaktionen gegenüber der Arbeitgeberin zu wahren. Eine deshalb ausgesprochene fristlose Kündigung ist nicht gerechtfertigt, sofern der Arbeitnehmer nicht zu rechtswidrigem Verhalten aufruft.
iusNet AR-SVR 17.05.2019

Kündigung in der Verwaltung während der Probezeit

Rechtsprechung
Öffentliches Personalrecht
An die Kündigung während der Probezeit sind nicht allzu hohe Anforderungen zu stellen. Auch zwischenmenschliche Faktoren können eine Rolle spielen, sofern es um die Eignung für die Stelle geht. Auch wenn eine gewisse «Willkürlichkeit» erlaubt ist, ist die Kündigung sorgfältig durchzuführen und die Gründe sind zu dokumentieren.
iusNet AR-SVR 26.09.2018

Auflösung eines öffentlich-rechtlichen Arbeitsverhältnisses (A-1399/2017)

Rechtsprechung
Öffentliches Personalrecht
Die Leistung eines Arbeitnehmers war mehrfach als klar ungenügend qualifiziert worden. Es kam zu einer Kündigung wegen Mängeln in der Leistung, welche das Bundesverwaltungsgericht als sachlich hinreichend begründet beurteilte. Eine vorgängige Mahnung war nicht erforderlich, weil keine Besserung in der Leistung des Arbeitnehmers zu erwarten war. Der Arbeitnehmer war zum Kündigungszeitpunkt wegen Krankheit arbeitsunfähig; da ihm der Kündigungsgrund aber schon vorher mitgeteilt worden war, kam eine kürzere Sperrfrist bei der Kündigung zur Anwendung.
iusNet AR-SVR 09.07.2018.

Seiten