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UberPop-Fahrer wird in der Waadt als Arbeitnehmer qualifiziert

UberPop-Fahrer wird in der Waadt als Arbeitnehmer qualifiziert

Kommentierung
Privates Individualarbeitsrecht

UberPop-Fahrer wird in der Waadt als Arbeitnehmer qualifiziert

I. Einleitung

Das Kantonsgericht Waadt hat in einem Mitte September publizierten Urteil vom 23. April 2020 entschieden, dass ein ehemaliger UberPop-Fahrer «in einem Arbeitsverhältnis mit der ihn beschäftigenden Gesellschaft» stand, und hat ihm zwei Monatslöhne plus Entschädigung wegen ungerechtfertigter Kündigung zugesprochen. Damit stützte es den Enscheid des Arbeitsgerichts des Kreises Lausanne vom April des vergangenen Jahres vollumfänglich. Das Urteil hat Präzedenzcharakter und dürfte wegweisend für die rechtliche Zuweisung der Vertragsbeziehungen in Geschäftsmodellen der Gig-Economy sein. Das Unternehmen hat die UberPop-Dienste in der Schweiz bereits eingestellt, bietet aber weitere Dienste in der Personenbeförderung (UberX, UberBlack, UberGreen) – mit Fahrern im Besitze einer Bewilligung für den berufsmässigen Personentransport – an und hat sich mit dem Lieferservice UberEats einen neuen Tätigkeitsbereich erschlossen.

iusNet AR-SVR 08.12.2020

 

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