Mad Heidi: Fristlose Kündigung eines langjährigen Mitarbeiters der Kantonspolizei

Mad Heidi: Fristlose Kündigung eines langjährigen Mitarbeiters der Kantonspolizei

Matthias Schweizer

Ausgangslage
Das Zürcher Verwaltungsgericht musste sich in seinem Entscheid vom 13. Februar 2020 (VB.2019.00597) mit der Freizeitbeschäftigung eines Kaderangestellten der Kantonspolizei befassen.

Dieser betätigte sich als Co-Drehbuchautor des geplanten Films „Mad Heidi“, einer offensichtlich satirisch überhöhten Darstellung einer faschistisch regierten Schweiz mit Heidi als gewalttätiger und blutrünstiger Widerstandskämpferin. Die Arbeitgeberin kam nach Sichtung des vorab veröffentlichten Trailers zur Einschätzung, dass eine Mitarbeit eines Polizeiangehörigen an einem solchen Film, der Nazi-Klischees und völlig überzogene Gewaltdarstellungen enthalte und auch als allfällige Satire unnötig gewaltverherrlichend sei, dem Ansehen der Kantonspolizei schade. Das Gesuch um Bewilligung einer Nebenbeschäftigung wurde abgelehnt, weil eine solche nur zulässig sei, wenn sie die amtliche Aufgabenerfüllung nicht beeinträchtige und mit der dienstlichen Stellung vereinbar sei.

iusNet AR-SVR 24.05.2020

 

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