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Arbeitsrecht und Sozialversicherungsrecht > Stichworte > Mutterschaftsurlaub

Mutterschaftsurlaub

Erwerbsersatzgesetz: Mutterschaftsentschädigung bei längerem Spitalaufenthalt des Neugeborenen

Gesetzgebung
Erwerbsersatz/Mutterschaftsversicherung
Der Nationalrat stimmte am 15. September 2020 einem längerem Mutterschaftsurlaub zu, für Mütter die wegen der Krankheit ihres Neugeborenen einen längeren Spitalaufenthalt durchgehen müssen. Nach der Zustimmung beider Räte sind nun noch zwei Differenzen zu begleichen. In Diskussion steht unter anderem der Eintrittszeitpunkt dieser Regelung.
iusNet AR-SVR 24.09.2020

Betriebszulagen für selbständig erwerbende Frauen bei Mutterschaft

Rechtsprechung
Erwerbsersatz/Mutterschaftsversicherung

9C_737/2019 (zur Publikation vorgesehen)

In diesem zur Publikation vorgesehenen Urteil stellte das Bundesgericht fest, dass selbständig erwerbende Frauen bei Mutterschaft keinen Anspruch auf Betriebszulagen zusätzlich zur Mutterschaftsentschädigung haben.
iusNet AR-SVR 24.07.2020

Mutterschaftsentschädigung bei längerem Spitalaufenthalt des Neugeborenen

Gesetzgebung
Erwerbsersatz/Mutterschaftsversicherung
Der Bundesrat hat eine Änderung der Erwerbsersatzordnung vorgeschlagen, mit der eine bestehende Lücke im Mutterschutz geschlossen werden soll. Mütter von kranken Neugeborenen sollen in Zukunft besser geschützt sein vor Lohnausfällen.
iusNet AR-SVR 24.01.2020

Referendum gegen Vaterschaftsurlaub

Gesetzgebung
Privates Individualarbeitsrecht
Erwerbsersatz/Mutterschaftsversicherung

Indirekter Gegenentwurf zur Vaterschaftsurlaubs-Initiative (18.441) / Für einen vernünftigen Vaterschaftsurlaub - zum Nutzen der ganzen Familie. Volksinitiative (18.052) / Parlamentarische Initiative: Vaterschaftsurlaub. Do it yourself! (18.444)

- aktualisiert - 
Mit 54489 gültigen Unterschriften ist das Referendum gegen die Änderung vom 27. September 2019 des Bundesgesetzes über den Erwerbsersatz für Dienstleistende und bei Mutterschaft (Erwerbsersatzgesetz, EOG) zustande gekommen.
iusNet AR-SVR 22.11.2019

Vaterschaftsurlaub: Annahme Gegenentwurf - Volksinitiative bedingt zurückgezogen

Gesetzgebung
Erwerbsersatz/Mutterschaftsversicherung

Für einen vernünftigen Vaterschaftsurlaub - zum Nutzen der ganzen Familie. Volksinitiative (18.052) Indirekter Gegenentwurf zur Vaterschaftsurlaubs-Initiative (18.441)

National- und Ständerat haben Ende September dem Gegenentwurf zur Vaterschaftsurlaub-Initiative zugestimmt. Der Gegenentwurf sieht 2 Wochen Vaterschaftsurlaub vor.
iusNet AR-SVR 08.10.2019

Vaterschaftsurlaub: Ständerat stimmt für indirekten Gegenentwurf

Gesetzgebung
Privates Individualarbeitsrecht
Erwerbsersatz/Mutterschaftsversicherung

Indirekter Gegenentwurf zur Vaterschaftsurlaubs-Initiative (18.441) / Für einen vernünftigen Vaterschaftsurlaub - zum Nutzen der ganzen Familie. Volksinitiative (18.052) / Parlamentarische Initiative: Vaterschaftsurlaub. Do it yourself! (18.444)

- aktualisiert - 
Nach dem Ständerat hat auch der Nationalrat dem indirekten Gegenentwurf zur Vaterschaftsurlaubs-Inititative zugestimmt.
iusNet AR-SVR 09.07.2019

18.441 Pa.Iv. SGK-S Indirekter Gegenentwurf zur Vaterschaftsurlaubs-Initiative

Gesetzgebung
Erwerbsersatz/Mutterschaftsversicherung
Privates Individualarbeitsrecht
Die zuständige Kommission des Ständerates beschloss, eine Vorlage für einen Vaterschaftsurlaub von zwei Wochen auszuarbeiten. Es handelt sich um einen indirekten Gegenentwurf zur weitergehenden Vaterschaftsurlaubs-Initiative.
iusNet AR-SVR 21.09.2018

Fristlose Kündigung nach unbezahltem Urlaub (4A_35/2017)

Rechtsprechung
Privates Individualarbeitsrecht
Eine Lehrerin war ab dem dritten Tag ihrer Festanstellung während dreier Monate schwangerschaftsbedingt vollumfänglich arbeitsunfähig. Sie bezog im Nachgang an den Mutterschaftsurlaub unbezahlten Urlaub. Zu dessen Beginn wurde ihr ordentlich gekündigt. Den Sitzungen für die Arbeitsgestaltung bis zum Ende des Arbeitsverhältnisses blieb sie fern, worauf ihr fristlos gekündigt wurde. Die Arbeitspflicht ist auch nach unbezahltem Urlaub und während ordentlicher Kündigungsfrist gegeben. Die fristlose Kündigung war vorliegend zulässig und kann deshalb nicht im Sinne von Art. 10 Abs. 1 GlG diskriminierend sein.
iusNet AR-SVR 21.09.2017